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Die FWG-Fraktion
des Gemeinderats hatte als Tagesordnungspunkt für den öffentlichen Teil
der Gemeinderatssitzung am 4. März 2010 das Thema „Verkehrsberuhigung im
Neubaugebiet Steinsteggewanne“ beantragt.
Unsere Haltung hierzu
ist
(ausführliche Stellungnahme: siehe
PDF-Datei):
Aufgrund eigenen Erfahrungen und der Beschwerden von Anwohnern im
Neubaugebiet Steinsteggewanne über zu schnell fahrende Fahrzeuge und der
davon ausgehenden Gefährdung sollten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen
durchgeführt werden.
Unser Beschlussvorschlag für den Gemeinderat
lautet:
1. Nach Vorlage der zulässigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im
Neubaugebiet „Steinsteggewanne“ durch die Verwaltung beschließt der
Gemeinderat die Ausweisung des Neubaugebiets Steinsteggewanne als
„Verkehrsberuhigter Bereich“ in den Bereichen, die rechtlich hierfür
vorgesehen werden können.
2. Für Bereiche, die rechtlich nicht als „Verkehrsberuhigter Bereich“
ausgewiesen werden können, beschließt der Gemeinderat die Ausweisung als
Tempo-30-Zone. Der Gemeinderat
hat hierzu mit 9 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen beschlossen:
Der Antrag der FWG-Fraktion
wurde abgelehnt.
Im Vorfeld gab es eine durch die CDU-Fraktion
angestoßene Diskussion, ob eine Verkehrsberuhigung überhaupt
erforderlich sei. Ein CDU-Mitglied war sogar der Auffassung, dass
Verkehrsschilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung generell unnötig seien,
da jeder Fahrer einen Führerschein hätte und wüsste, wie schnell er zu
fahren hätte. Die gleiche Person warnte vor einem "Schilderwald", wenn
die Straße 'Am Steinsteg' als 30er-Zone und die übrigen Straßen als
'Verkehrsberuhigter Bereich' ausgewiesen werden würde.
Auch der Vorsitzende (1. Beigeordneter Otmar Dietz) regte an, dass
zunächst eine mehrmonatige Geschwindigkeitsmessung vorgenommen werden
sollt, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Die CDU-Fraktion hatte danach zwei weitere Anträge eingebracht:
Aufstellung eines Geschwindigkeitsmessgeräts (8 Ja-Stimmen, 7
Nein-Stimmen und 1 Enthaltung)
Ausweisung des gesamten Neubaugebiets als 30er-Zone (10 Ja-Stimmen, 5
Nein-Stimmen und 1 Enthaltung)
Es wird also keine Verkehrsberuhigten Bereiche geben!
Unsere Meinung zum Gemeinderatsbeschluss:
Die Entscheidung geht unserer Meinung an der Wirklichkeit vorbei und
berücksichtigt nicht die Interessen der Anwohner.
Wir halten es weiterhin für wichtig, dass die Sicherheit an erster
Stelle steht und halten weiterhin an unserer Position fest. 500 € für
zwei Verkehrsschilder, die zusätzlich aufgestellt werden müssten sind es
Wert, dass die Sicherheit der Familien geschützt und ein Kind weniger
verletzt wird. |